Das Gelände
Ein Gewebe aus angewandter Forschung und Dienstleistungen
Neuenburg ist keine Werkstattstadt, und das unterscheidet es deutlich von Biel oder La Chaux-de-Fonds. Die Wirtschaft ist um angewandte Forschung und Spitzenmikrotechnik herum gebaut: Forschungszentren, Labors, Ingenieurbüros, Spin-offs aus der Universität und dem lokalen Innovationsumfeld. Hier wird mehr entworfen und prototypisiert als in Serie produziert.
Diese Ausrichtung wirkt praktisch auf den Softwarebedarf. Ein Betrieb, der entwickelt oder charakterisiert, hat Abläufe, die es nirgends sonst gibt: Probenverfolgung, Versuchskampagnen, Nachvollziehbarkeit von Messungen, Projektverwaltung mit mehreren Finanzierungsquellen. Keine Standardsoftware deckt das ab: genau das Feld für Mass.
Die Universität und die Fachhochschulen bringen eine Bevölkerung kleiner, aber anspruchsvoller Strukturen mit: Labors, Institute, wissenschaftliche Vereinigungen, Fachverlage. Sie haben echte Bedürfnisse und knappe Budgets, was zu gut geschnittenen Projekten statt zu grossen Neubauten führt.
Daneben hat Neuenburg eine klassische Dienstleistungswirtschaft (Treuhand, Anwaltskanzleien, Versicherungen, Immobilien) und zwei an das Gebiet gebundene Branchen: den Weinbau an den Hängen über dem See und den Tourismus, mit allem, was das an Onlinebuchung und zweisprachigen, teils dreisprachigen Inhalten für eine deutschschweizerische und ausländische Kundschaft bedeutet.
Angewandte Forschung und Mikrotechnik
Labors, Ingenieurbüros, Spin-offs. Mess- und Versuchsabläufe, die in keine Standardsoftware passen.
Am häufigsten gefragt: Business-Software nach Mass für Probenverfolgung, Versuchskampagnen und Nachvollziehbarkeit.
Unternehmensdienste
Treuhand, Anwaltskanzleien, Broker, Beratung. Viele Dokumente, Fristen und vertrauliche Daten.
Am häufigsten gefragt: Mandatsverfolgung und Automatisierung der Belegerfassung.
Weinbau und lokale Produktion
Weingüter an den Hängen, Produzenten und Lebensmittelhandwerk. Wachsender Direktverkauf und ausgeprägte Saisonalität.
Am häufigsten gefragt: eine Website mit Verkauf oder Reservation und lokale Sichtbarkeit auch ausserhalb der Saison.
Tourismus und Beherbergung
Hotellerie, Gastronomie, Freizeitangebote. Bedeutender deutschschweizerischer Anteil und wachsende Onlinebuchung.
Am häufigsten gefragt: eine schnelle mehrsprachige Website und eine Buchung, die nicht von einer Plattform abhängt.
Institutionen und Vereine
Institute, Berufs- und Fachverbände, Kulturstrukturen. Knappe Budgets, echte Konformitätsanforderungen.
Am häufigsten gefragt: in Etappen geschnittene Projekte, mit Barrierefreiheit und kontrolliertem Hosting.
Immobilien und Bau
Verwaltungen, Promotoren, Ausbaubetriebe am Seeufer und an den Hängen.
Am häufigsten gefragt: Digitalisierung der Offerten und mobile Baustellenverfolgung.