Versicherungsbroker · im Einsatz seit 2026
Ein CRM nach Mass für einen Versicherungsbroker
Neun Fachmodule, 158 automatisierte Tests, sechs Wochen bis in den Einsatz.
Qode Finance berät und vermittelt Versicherungen in der Westschweiz. Diese Fallstudie ist mit dem Einverständnis des Kunden veröffentlicht. Die Bildschirmfotos zeigen Demonstrationsdaten: es sind keine echten Daten von Versicherten darin.
Kurz gefasst
Ein individuelles CRM für einen schweizerischen Versicherungsbroker: das hat Alpellia für Qode Finance in der Westschweiz geliefert: eine einzige Webanwendung mit neun Modulen (Kunden und Portefeuille, Policen, elektronisch signierte Mandate, automatisch berechnete Provisionen pro Produkt und Gesellschaft, Aufgaben, Erinnerungen, Tagesaktivität, Beraterbewertung und Import des bestehenden Portefeuilles), mit Rechten pro Modul und pro Feld, Zwei-Faktor-Authentifizierung per TOTP, Hosting in der Schweiz und 158 automatisierten Tests. Sechs Wochen von der ersten Codezeile bis in den produktiven Einsatz, ohne Lizenzkosten pro Benutzer.
Ein Geschäft, das generische CRM nicht abbilden können
Ein Versicherungsbroker verwaltet keine Verkaufschancen. Er verwaltet Policen, die ablaufen, Mandate, die eine Unterschrift brauchen, und Provisionen, die je nach Produkt und je nach Gesellschaft nach unterschiedlichen Regeln berechnet werden.
Ein Standard-CRM kennt Kontakte, Firmen und Verkaufsstufen. Alles andere landet in Freitextfeldern und in einer Excel-Tabelle daneben, der eigentlichen Arbeitsgrundlage. Genau dort war der Betrieb: das System hielt die Adressen, die Tabelle hielt das Geschäft, und der Abgleich zwischen beiden war Handarbeit.
Die Provisionsberechnung war der teuerste Punkt. Unterschiedliche Sätze pro Produkt und pro Gesellschaft, jeden Monat von Hand nachgerechnet, mit dem Risiko, das jede manuelle Rechnung hat, und ohne dass jemand nachvollziehen konnte, wie eine Zahl zustande kam.
Neun Fachmodule, eine einzige Anwendung
Nicht neun Werkzeuge, die miteinander reden. Neun Module in derselben Anwendung, auf denselben Daten, mit denselben Rechten.
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01
Kunden und Portefeuille
Vollständige Kundenakte, Zuweisung an einen Berater, Suche und Filter, Verlauf der Kontakte. Der Einstiegspunkt für alle anderen Module.
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02
Policen und Dokumente
Jede Police mit Gesellschaft, Produkt, Prämie, Laufzeit und den zugehörigen Dokumenten. Ablauf- und Erneuerungsfristen sichtbar, nicht in einer Tabelle versteckt.
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03
Mandate mit elektronischer Signatur
Erstellung des Mandats, Versand zur Signatur über SignRequest, Rückverfolgung des Status. Das signierte Dokument landet automatisch in der Kundenakte.
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04
Provisionen
Automatische Berechnung pro Produkt und pro Gesellschaft, mit je eigenen Regeln. Das Modul, das am meisten Handarbeit und die meisten Rechenfehler ersetzt hat.
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05
Aufgaben, Liste oder Kanban
Dieselben Aufgaben, zwei Ansichten: Liste für die Abarbeitung, Kanban für den Überblick. Zuweisung, Fälligkeit, Verknüpfung mit Kunde oder Police.
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06
Erinnerungen
Ablaufende Policen, offene Mandate, Rückrufe. Was sonst als Notiz auf einem Zettel lebt und mit dem Zettel verschwindet.
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07
Tagesaktivität
Was heute im Betrieb passiert ist, in einem Strom: erfasste Kunden, signierte Mandate, abgeschlossene Aufgaben. Für die Leitung der eigentliche Tagesbericht.
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08
Beraterbewertung
Kennzahlen pro Berater, aus denselben Daten berechnet, ohne separate Erfassung. Vergleichbar, weil die Grundlage für alle dieselbe ist.
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09
Import des bestehenden Portefeuilles
Ein eigenes Modul, weil der Umzug der bestehenden Daten das Projekt zum Scheitern bringen kann: Prüfung, Zuordnung, Kontrolle und Abnahme vor der Inbetriebnahme.
Was sich im Tag des Teams geändert hat
Die Provisionen werden berechnet, statt nachgerechnet. Die Regeln stehen in der Software, pro Produkt und pro Gesellschaft; das Ergebnis ist nachvollziehbar bis zur einzelnen Police. Wer eine Zahl anzweifelt, kann sie prüfen, statt sie neu zu bilden.
Ein Mandat wird in der Anwendung erstellt, zur elektronischen Signatur verschickt und kommt signiert in der Kundenakte an. Vorher war das ein Ausdruck, ein Scan, ein Ordner und die Frage, ob die aktuelle Version die im Ordner oder die im Mailanhang ist.
Und ablaufende Policen sind sichtbar, ohne dass jemand danach sucht. Die Erinnerungen hängen an den Daten, nicht am Gedächtnis der Person, die das Dossier zuletzt angeschaut hat.
Was man auf einem Bildschirmfoto nicht sieht
Der sichtbare Teil ist der einfachere. Diese vier Punkte entscheiden darüber, ob die Software in drei Jahren noch brauchbar ist.
- 158 automatisierte Tests. Jede Provisionsregel und jeder Rechtefall ist durch einen Test abgesichert. Das ist es, was eine Erweiterung in zwei Jahren möglich macht, ohne etwas anderes zu zerbrechen.
- Rechte pro Modul und pro Feld. Nicht «Administrator oder Benutzer»: einstellbar bis auf das einzelne Feld. Ein Berater sieht sein Portefeuille, nicht das der Kollegin, und Provisionssätze sieht nur, wer sie sehen muss.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung per TOTP. Für alle Konten, nicht als Option. Bei Gesundheits- und Finanzdaten von Versicherten ist ein Passwort allein keine vertretbare Absicherung.
- Hosting in der Schweiz. Datenhaltung in der Schweiz und eine Bearbeitung nach revDSG, inklusive der Nachvollziehbarkeit, wer wann welches Dossier geöffnet hat.
Fünf Bildschirme aus dem Alltag
Aufnahmen mit einem Demonstrationsdatensatz. Es sind keine echten Daten von Versicherten darin.
Software nach Mass kostet weniger als gedacht, unter einer Bedingung
Die Bedingung ist der Umfang. Ein CRM, das «alles» können soll, ist unbezahlbar, weil niemand vorher sagen kann, was «alles» heisst. Ein CRM, das neun klar beschriebene Module können soll, ist bezifferbar, und war hier in sechs Wochen im Einsatz.
Der Vergleich mit einer Branchenlösung wird meist falsch gerechnet. Verglichen wird der Anschaffungspreis mit einem Monatsabonnement. Zu rechnen ist aber über fünf Jahre, und dann kommen zum Abonnement die Lizenzen pro Benutzer dazu, sowie die Stunden, in denen die Beratenden das machen, was die Standardsoftware nicht kann.
Hier gibt es keine Lizenz pro Benutzer. Ob fünf oder fünfzig Personen mit der Anwendung arbeiten, ändert am Preis nichts. Und Quellcode, Daten und die 158 Tests gehören dem Kunden.
Individuelles CRM: die Antworten
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Die Zahlen zum Projekt
- Kunde
- Qode Finance, Versicherungsbroker, Westschweiz
- Leistung
- Individuelle Business-Software (CRM)
- Fachmodule
- 9
- Automatisierte Tests
- 158
- Dauer
- 6 Wochen bis in den Einsatz
- Im Einsatz seit
- 2026
- Hosting
- Schweiz, Bearbeitung nach revDSG
- Lizenz pro Benutzer
- 0 CHF
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